Warum aber die Hausbootbesitzer genau hier den Sommer verbringen, geht mir nicht ganz in den Schädel.... so schön ist dieser Kanal nun auch wieder nicht. Klar, praktisch, wenn man mal wieder einkaufen muss oder Wäsche waschen... aber sonst... na ja.
Mittwoch, 14. August 2013
London Waterway -River Lea (Hackney Witt - Stamford Hill)
Warum aber die Hausbootbesitzer genau hier den Sommer verbringen, geht mir nicht ganz in den Schädel.... so schön ist dieser Kanal nun auch wieder nicht. Klar, praktisch, wenn man mal wieder einkaufen muss oder Wäsche waschen... aber sonst... na ja.
Samstag, 10. August 2013
London Waterway: Putney-Chiswick-Barnes-Putney
Benno und ich holten letzten Sonntag aber bei schönstem Sonnenschein die Tour nach. Man startet an der Putney Bridge Underground Station, das ist schon nah an Heathrow, im Südwesten von London.
Putney und vor allem Hammersmith sind irgendwie idyllisch an der Themse gelegen. Von offensichtlich vorausschauenden Stadtplanern ist ein Weg an der Themse fast durchgehend für das Publikum offen. Das ist natürlich cool und es haben sich nicht nur neue Appartments an dieser Lage niedergelassen, es hat auch eine ganze Menge alter schöner Häuser und Pubs.
Später sehen wir dann vor allen Häusern metallene oder plastifizierte Verstärkungstore und wir erfahren, dass diese Gegend berühmt und berüchtig ist dafür, dass die Themse über das Ufer tritt. Hier ist die Themse nicht mehr reguliert wie in Central London und wenn die Flut die Themse raufdrückt und der Wind von der falschen Seite kommt, tritt sie über die Ufer und läuft offenbar direkt bei den Bewohnern in die Häuser rein. Interessant, dass man ausgerechnet hier gebaut hat. Da wir die Themse bei Flut sehen, können wir uns das sehr gut vorstellen, denn sie kommt wirklich fast auf die Strasse.
Montag, 5. August 2013
Omelette
Mmmh, schauen wir mal...Mehl hab, Milch und Wasser auch, die Eier sind schnell eingekauft und es ist auch klar was in die Mitte muss, Hackfleisch mit Gemüse....mit ein bisschen Bombolino Sauce von La Vialla... genau, alles klar. Der Teig ist schnell gemacht und die Sauce auch während der Ruhezeit für den Teig und dann ab die Post, Pfanne erhitzen und zuerst ein Omelettchen gedreht, bevor die richtige Omelette dran kommt... Mmmmmhhh! Oha, hab wohl zu viel Teig, na dann gibt es Morgen eben noch mal Omeletten - dann aber die Süssen :-)
Hampton Court
Von Waterloo kann man einen Zug nehmen, der uns in die Zone 6, nach Hampton Court rausbefördert. Allerdings ist Ticket lösen schon ein kleines Abenteuer, denn es gibt 4 unterschiedliche Tarife mit einer Preisspanne von 6 -26 Pfund.... die günstigste Lösung ist einfach mit Oyster Card zu reisen, man ist ja noch in London und dann nimmt es einfach die 6 Pfund Maximumbetrag für hin und zurück.
Das Schlossareal ist riesig aber auch sehr verwinkelt. Was zuerst auffällt sind hunderte von Schornsteinen... man sieht das englische Wetter war wohl auch hier Thema und jedes Zimmer wurde mit einem Feuer separat beheizt und brauchte einen Kamin.
Gleich danach stolpert man über die königliche Hofkapelle, die integriert im Palast ist. Allein die prächtige Decke ist absolut sehenswert. Es ist alles in dunklem blau und gold gehalten und 32 Mal findet man den Wahlspruch von Henry VIII - Dieu et mon Droit (Gott und mein Recht), was Henry's Überzeugung, dass er und die Tudor Dynastie von Gott auf Erden eingesetzt sei, unterstreicht. Intressant, wenn man bedenkt, dass Henry, sich ja mit dem Papst zerstritten hat und gleich eine eigene Church of England gründete, als es ihm nicht mehr passte. Es werden hier regelmässig Gottesdienste der anglikanischen Kirche durchgeführt. Beeindruckend ist die Königsloge, wo man jetzt eine Nachbildung von Henry's Krone bestaunen kann. Die Engländer werden an dieser Stelle immer ganz ehrfürchtig... für Nationen ohne Königsdynastien ist das manchmal etwas schwer nachvollziehbar... Dies hat sich auch beim Hype um die aktuelle Prinzengeburt gezeigt und so ganz verstanden hab ich die Begeisterung nicht.
Eine richtige Entscheidung... sein Saal wo er mit dem Hofstaat dinnierte und die weiteren offiziellen Säle sind beeinruckend. Was aufällt ist ein grosser Unterschied zu Schlösser auf dem Kontinent, wenn man sich Versaille, Schönbrunn oder Charlottenburg anschaut, sieht man immer viel Kunst an den Wänden oder ganze Bildersammlungen, die schon allein ein Museum Wert wären. Das ist in Hampton Court anders, es hat zwar schöne Wandbehänge, aber es ist mehr das Gebäude, die Decken und vielleicht noch die Lebensweise der alten Könige im Vordergrund. Es sieht immer so aus, als ob die Paläste andersweitig genutzt wurden und dann wieder in die alte Weise zurückgetrimmt wurden. Einfach anders...aber eigentlich nicht verkehrt.
Fazit, nach unserem Hampton Court Ausflug: Es ist sehenswert und ein schöner Tagesausflug für alle Schlossfans und Henry VIII Fans. Das wirkliche Highlight waren für mich aber die Gärten - wieder einmal. Und wissend, dass die gleiche Unternehmung auch den Tower of London betreibt, habe ich das gleiche Fazit wie schon beim Tower of London (von dem ich masslos enttäuscht war...) - man könnte mehr draus machen....
Vorsicht schaaarrrffff !!!!
Wir verliessen uns diesmal auf eine Referenz von "Time Out" eine Website und ein Heftli, das London kulinarisch und kulturell so ziemlich gut zusammenfasst. Einziges Problem ist, wenn es auf Time Out ist, dann wissen das 7mio andere Leute auch.... Wir waren aber gut schweizerisch sehr früh dran mit dem Nachtessen (18:30) und da Chinesen auch bekannt sind für ihr speditives Arbeiten, hatten wir keine Mühe einen Platz zu finden.
Wir genossen Dim Sum (chinesische Teigbällchen, mit etwas drin), Won Ton nach Sezchuan Art = sehr scharf und Schweinefleisch geschnetzelt, dass in etwas eingelegt war und mit Chili und etwas Gemüse gekocht wurde.
Wie man sieht alles ausser den Dim Sum sehr, sehr scharf... wir mussten danach mit Bier etwas runterkühlen... aber auch sehr lecker!
Sonntag, 4. August 2013
Abendspektakel mit Shard
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