Heute ist es soweit... hab all meinen Kunden "tschüss" gesagt und meinen lieben Kollegen ebenfalls. Laptop, Handy und Badge ist weg und das Abschiedsmail geschrieben...jetzt ist fertig PwC...
Wie ich mich fühle? Komisch, erleichtert, gut, fröhlich.... auch ein bisschen traurig...
Wünsch Euch allen ein gutes Wochenende! Ich werde es geniessen :-)
Freitag, 26. Juli 2013
Dienstag, 23. Juli 2013
Windooof
Meine Wohnung hat Abendsonne, was heisst, von ca. 15:00 bis die Sonne untergeht um circa 20:00, wird mein Balkon gnadenlos beschienen und die Backsteine und meine Wohnung heizen sich auf.Bei gestern 34°C draussen, wird es etwas stickig.
Sobald die Sonne weg ist, werden Fenster aufgerissen und versucht, Durchzug zu machen. Nur das gestaltete sich bis anhin schwierig, da meine Fenster sich nur einen Spalt breit öffnen liessen. Das erste Mal stutzig wurden wir, als mein Nachbar, das Fenster weit offen gekippt hatte. Aber nach eingehender Betrachtung kamen wir immer noch nicht drauf... wir dachten man müsste was abschrauben oder so...
Dann kam Benno und er fand die zwei Knöpfe am Fenster, wo noch "press" draufsteht und als gewöhnter Bedienungsanleitungsnutzer, benutzte er diese, womit man das Fenster eben etwas aushängte und somit weiter öffenen kann. Super, 10 Monate hat es gedauert, bis wir das rausgefunden haben... War es englische Fensterlogik, die man nur versteht wenn man hier aufwächst oder einfach doofe Schweizer?
Gestern Nacht zogen Gewitter über London, mit dem Effekt, dass es jetzt zwar Temperatur mässig ein bisschen kühler ist, nur ist es jetzt feucht, 71% Luftfeuchtigkeit sagen sie in den Zeitungen (kann da überhaupt sein?), da hilft kein Fenster öffnen mehr, aber immerhin, meine Gesichtscreme brauch ich nicht mehr, die schwitzt sich sowieso gleich runter. Und nein, ich jammere nicht, besser als das sonstige London Wetter ist es allemal und schliesslih habe ich Ferien und ihr auch eine Hitzewelle, nicht wahr? Ich kann ja jetzt Fenster öffnen :-)
Freitag, 19. Juli 2013
Drei Könige in England Teil 2/2: St. Ives - Exeter- London
Der Garten, den ich in diesem Frühjahr einmal besucht hatte, sieht jetzt anders aus, aber immer noch gibt es einen afrikanischen Garten, einen Buschgarten mit einem Steinkreis, Blumengarten und einen Burggarten. Es blüht und grünt nach wie vor. Leider war es einfach zu heiss um in einem Garten rumzustoffeln und wir setzten und bald mit Wasserflasche und erschöpft in den Schatten.
Nach diesem anstrengenden Ausflug entschieden wir quer durch das Dartmoor nach Exeter zu fahren. Die Landschaft ist eigenartig karg und praktisch ohne Bäume, nur ein paar knorrige Büsche stehen herum. Man fährt über einen Rost und in ein Gebiet wo Pferde, Kuhherden und Schafe frei herumlaufen. Sprich nach jedem Hügelchen kann ein Schaf auf der Strasse stehen, was sie auch ganz gerne machen. Man fährt drum herum oder wartet bis das Vieh gnädigerweise sich entschliesst weiter zu laufen. Sehenswert ist die Moorlandschaft des Dartmoors auf jeden Fall, da es wahrscheinlich ziemlich einzigartig ist und man sich wie in einer anderen Welt fühlt.
Am Abend hielten wir in Exeter Einzug, diesmal in einem Business Hotel, was natürlich weniger begeisterte als die vorherigen B&Bs und das auch etwas ausserhalb von Exeter liegt. Da ich mit Benno schon einmal in Exeter war, fiel die Wahl des Restaurants nicht sehr schwer und wir genossen Burger mit oder ohne Brot bei "Bill's" einer Restaurantkette aus England.
Am nächsten Tag rasten wir zurück nach Heathrow mit einem letzten Ausflug ans Meer im Gepäck. Die Hitze von London empfing uns gnadenlos und meine Wohnung fühlt sich ein wenig wie ein Backofen an.... aber es tat auch gut wieder bei mir zu Hause zu sein und nicht mehr auf der " falschen" Strassenseite vor sich hin zu schwitzen müssen.
Drei Könige in England Teil 1/2: Bath- St.Ives
Donnerstag letzte Woche sind meine Eltern eingeflogen. Ich war gespannt wie das wird, es war schon ein Weilchen her, seit ich das letzte Mal mit den beiden in den Ferien war und man glaubt die Eigenarten des jeweilig anderen mittlerweilen zu kennen.
Mit unsäglichen zwei Stunden Verspätung die ich am Terminal 1 in Heathrow verbracht habe, kamen sie an. Ich habe mir schon Sorgen gemacht ob sie vom Weg vom Gate bis zum Ausgang verschollen waren...
Gegen Abend erreichten wir St. Ives und unser nächstes B&B, das sich als ein Herrenhaus an bester Küstenlage entpuppte und als ein christliches Ferienhotel mit eigenem Pfarrer. Der Garten des Hauses ist riesig und sie haben einen eigenen Aussichtspunkt, wo man einen atemberaubenden Blick auf Bucht und Meer geniesst. Nach Bier, Cider und Chips zog es uns an den Strand und wir fanden einen wunderschönen Sandstrand wo es Fish und Chips mit Sonnenuntergang gab. Wir genossen die Chips aber ganz ungenglisch ohne Essig drüber. Dazu kann ich mich nach wie vor nicht überwinden. Papa's "beste Freunde" die Möwen machten ordentlich Krach und es fühlte sich fast wie Italien an. Gut behütet und in absoluter Stille genossen wir die Nacht.
Montag, 15. Juli 2013
Hitzefrei
Mehr zu unserer kleinen Reise und unseren Erlebnissen in London, wenn es dann wieder mal regnet...hier ein paar Impressionen aus dem heissen, sonnigen England:
Montag, 8. Juli 2013
London Waterway Morden - Hackbridge- Wandle Park
Danach ging es in den ersten Park. Morden Hall Park mir riesigen alten Linden und einem Flüsschen quer durch den Park. Darin steht eine alte Mühle und der Park wird vom National Trust gepflegt und gehegt. Man fühlt sich gar nicht mehr in London, so schön und ruhig ist der Park. Wir wanderten durch den Park mit vielen anderen, auch Familien, wo erzogen und gestritten wurde, wie es sich gehört.
Wir wanderten weiter dem Fluss entlang in den nächsten Park, der ziemlich verlassen vor sich hin grünte. Zum Glück war unser Wanderweg doch öfters im Schatten, die Temperaturen kletterten ohne Ende nach oben. Die Engländer nutzten jeden Zentimeter, der nah bei einem Autoparkplatz war für Picknick und Füsse baden. Herrlich.... so ein richtiges Wochenendfeeling kam auf. Was auch immer dazu gehört ist Alkohol. Jeder der draussen war, hatte entweder ein Bier in der Hand oder einen Wodka Flasche parat.
Free....
Am Freitag sind wir ins Wembley Stadium gepilgert mit Tickets für Robbie Williams. Wir haben zusammen mit der Stadt St. Gallen (75'000 Personen) in einem einzigen Stadium gefeiert, dass schier die Wände wackelten. Als Vorband kam Olly Murs zu Besuch, auch nicht schlecht und dann Robbie, der gekonnt seine Show abzog mit all seinen alten und neuen Hits. Gigantisch. 75'000 Leute sind eine Menge und wenn alle aus voller Kehle singen, dann fegt es auch Robbie fast von der Bühne. Insbesondere beeindruckend war, die Anfahrt und Abfahrt verlief komplett friedlich und vor allem schnell. Innerhalb von einer Stunde waren wir zum Stadion draussen und zu Hause.
Ein Konzert mit Engländer ist der Hammer, die kennen den Text nicht nur Bruchstückweise, sondern ganz und sind vor allem bereit jeden Spass mitzumachen. Die Begeisterung ist grenzenlos und wirklich süss war am Schluss, als wir an Sicherheitsleuten vorbeigeschleust wurden, haben die zum Spass nochmals ein Lied von Robbie angestimmt, um die Stimmung zu testen und die Leute, obwohl am Rennen auf die U- Bahn haben mitgemacht.
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